Top 14 – 11

14. Commander Keen – Episode 4: Secret of the Oracle
Commander Keen
Commander Keen ist eine meiner ersten Videospielerinnerungen. Ich war 10 oder 11 (also im gleichen Alter, in dem ich Commander Keen wähnte) als mein bester Freund mich süchtig nach den Abenteuern des erfinderischen Raumpiloten gemacht hat. Auf dem Schulhof überreichte er mir mehrere Disketten, die eines der Spiele enthielten. Ich habe alle Episoden der Commander Keen Reihe gespielt, aber Teil 4 war mir damals schon am liebsten. An die Story kann ich mich eigentlich gar nicht erinnern… Irgendwas musste gerettet werden… Und der Endgegener war ein großer Fisch… Woran ich mich erinnere sind die für damalige Verhältnisse Spitzengraphik, die Soundeffekte, dass man die Welt im Wesentlichen frei erkunden konnte (zumindest freier als in jedem anderen Jump’n'Shoot, das ich bis dahin gespielt hatte) und den kruden Humor. Hat man zulange nichts gemacht, setzte sich Commander Keen im Schneidersitz hin und las ein Buch – ich weiß noch, dass wir uns darüber köstlich amüsieren konnten. Ebenso über die lustig gestalteten Gegner, ihre Art Sterne zu sehen wenn sie getroffen waren und die vielen liebevollen Details des Spiels. Um ins Menü zu gelangen musste Keen auf seine Armbanduhr schauen – als Minispiel konnte man darauf auch Pong spielen.

13. Star Fox 64 / Lylat Wars
Star Fox
Dieses Spiel hat sich hier eingeschlichen, mit ihm hatte ich nicht gerechnet. Aber eigentlich ist es logisch: das war das erste Spiel, das mein Bruder und ich auf dem Nintendo 64 gespielt haben – das damals unter dem Titel Lylat Wars in Europa erschien, weil Star Fox zusehr nach Star Wars klingt… – wir haben uns jahrelang Schlachten geliefert, wer wohl den höchsten Highscore erreichen kann (am Ende bin ich komplett aus der Top Ten geflogen) und es ist eines der wenigen Spiele, die ich tatsächlich für den 3DS besitze und auch heute noch lässt mich die Jagd nach Medaillen und dem nächsten Highscore immer wieder in den Arwing steigen. Es ist rasant, witzig, voller Sci-Fi-Anspielungen und auf dem 3DS technisch noch brillianter als auf dem N64. Außerdem kann kein Spiel schlecht sein, in dem ein Planet Macbeth heißt.

12. Golden Axe
Golden Axe
Wie cool war damals dieses Spiel! Man konnte gegen übermächtige Gegner kämpfen, Reittiere finden, irrestarke Spezialattacken heraufbeschwören (ein Gewitter oder einen Drachen zum Beispiel) und man konnte es – an der gleichen Tastatur – zu zweit spielen. Das macht es zu dem einzigen Spiel, das ich jemals zusammen mit meinem Vater gespielt habe, weswegen ich besondere Erinnerungen daran hege. Wir haben das Ende des Spiels nie erreicht, dafür war es einfach zu schwer, aber wir sind gemeinsam wesentlicher weiter gekommen als wir das einzeln je geschafft hätten. Gute Zeiten!

11. Mega Man X
Mega Man X
Ich mochte Mega Man schon als Mega Man X heraus kam, aber danach habe ich ihn geliebt. Nicht nur sah der blaue Roboter hier besser aus als früher, er konnte auch Upgrades finden, die ihn immer besser gemacht haben. Genau wie in allen Spielen der Reihe ging es darum, die Boss-Gegner zu besiegen, um mit ihren Waffen den nächsten Boss leichter besiegen zu können. Dass die Gegner diesmal in ihrem Aussehen und ihren Angriffen Tieren nachempfunden waren, finde ich immer noch die beste Idee, die jemals jemand in Bezug auf Mega Man hatte. Doch bis man überhaupt dahin kam, musste natürlich der jeweilige Level geschafft werden, was der eigentliche große Spaß war, denn Mega Man X hat das meiner Meinung nach beste Leveldesign der ganzen Reihe. Ich hoffe, dass Nintendo demnächst auch SNES-Spiele im 3DS-eshop anbietet – meine Nummer 11 wäre ein Pflichtkauf für mich.

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